Donnerstag, 23. Juli 2009

Ein Handy das rundum wirklich Spaß macht...HTC Touch Diamond I

Also, ich bin absoluter Smartphone-Neuling und habe viele dieser Geräte zumindest theoretisch verglichen, bevor ich letzt Woche beim TD2 zugeschlagen habe. Ich muss sagen, dass ich absolut zufrieden bin.

Hardware: Der Klavierlack-Akkudeckel sitzt perfekt, aber es sind natürlich immer Fingerabdrücke drauf. Da muss man halt wischen, was mich persönlich nicht stört. Das Touchscreen funktioniert einwandfrei, genau so die Hardkeys, die einen für mein Gefühl sehr guten Druckpunkt haben. Das einzige Manko ist die geringe Akku-Laufleistung. 2 Stunden über WLAN im Internet gesurft und schon ist er leer. Da ich aber beim synchronisieren immer wieder auflade, stört mich das nicht großartig. Nur für längere Benutzung ohne Stromquelle in der Nähe ist es nicht so gut geeignet. Die Kamera finde ich auch okay. Zwar ist sie wegen dem fehlenden Blitz deutlich schlechter, als die meines alten Sony Ericssons, aber für den allgemeinen Gebrauch ausreichend.

Software: Für meine Belange ist diese vollkommen ausreichend. Ich kann das Gerät mit meinen PCs privat und im Büro synchronisieren. Man könnte Emails schreiben (will ich nicht, weil kein Datenvertrag), die TouchFlo3D-Oberfläche gefällt mir sehr gut. Ich hab ca. eine halbe Stunde Eingewöhnung gebracht, danach konnte ich das Telefon einwandfrei und intuitiv bedienen.

Lieferumfang: Daten-/Ladekabel, Displayschutzfolie (super gut), Ersatz-Stylus, CD mit Handbuch und Windows Moble Features. SEHR GUT!!!

Mittwoch, 15. Juli 2009

"Will ya ever go jihad again?"

Das Buch "Poems from Guantanamo" ist ein Phänomen: Von tausenden Gefangenen-Gedichten haben 22 die US-Zensur passieren dürfen. Nun ist klar, dass auch die Islamisten in der Moderne der Lyrik angekommen sind.
Wut, Sehnsucht nach der Heimat, Verzweiflung, Ermutigung, Trost, Racheschwüre, die Anrufung Gottes, aber auch Realistisches machen den schmalen Band zu einem gewichtigen Dokument. So sehr man sich über die USA aufregen kann: Sie dürften der einzige Staat sein, der seine ärgsten Gegner aus dem Gefangenenlager heraus mit offizieller Genehmigung Gedichte veröffentlichen lässt.